KI-Workshop für Firmen: Vorlage, Ablauf und 18 Folien für drei Stunden
Deine Kunden kennen dich als Coach oder Berater. Mit einem KI-Training kannst du ihnen helfen, eine konkrete Aufgabe aus ihrem Alltag mit KI umzusetzen. Diese Vorlage gibt dir dafür den Ablauf und die Folien.
Deine Workshop-Unterlagen
Die Vorlage ist für einen dreistündigen Einstieg mit einem Team gedacht. Du darfst die eigenen Beispiele und Übungen anpassen und den Workshop unter deinem Namen halten. Ergänze deinen Namen und passe die Aufgaben an deinen Auftraggeber an.
Die Folien bilden den roten Faden. Die meiste Zeit arbeitet das Team selbst an seinen Aufgaben. Die Moderationsnotizen erklären dir die Übungen und Übergänge.
Das klärst du vor dem Workshop
- Welche wiederkehrenden Aufgaben kosten das Team gerade Zeit?
- Welche KI-Werkzeuge und Zugänge sind bereits freigegeben?
- Welche Daten dürfen in die Werkzeuge eingegeben werden?
- Wie viel Erfahrung haben die Teilnehmer?
- Welches konkrete Ergebnis soll jede Person mitnehmen?
Bereite zwei anonymisierte Beispiele vor, an denen sich Ergebnisse prüfen lassen. Halte eine Alternative ohne produktive Zugänge bereit. Der Workshop soll auch funktionieren, wenn ein Login hakt.
Der Ablauf für 180 Minuten
- 0–25 Minuten: Aufgaben sammeln und einen klaren Auftrag schreiben.
- 25–55 Minuten: Rückfragen, Annahmen und Ergebnisprüfung üben.
- 55–90 Minuten: Eine wiederverwendbare Arbeitsanleitung mit Beispiel bauen.
- 90–100 Minuten: Pause.
- 100–140 Minuten: Eine vollständige Aufgabe mit Testdaten delegieren.
- 140–170 Minuten: Einen Montags-Bericht in Claude Cowork einrichten und sofort testen.
- 170–180 Minuten: Ergebnisse zeigen und einen nächsten Schritt vereinbaren.
Eine Übung, die fast jedes Team versteht
Fasse diese anonymisierten Team-Notizen als Wochenbericht zusammen: [Notizen]. Gliedere in Ergebnisse, offene Punkte und nächste Schritte. Schreibe bei Aufgaben einen Verantwortlichen und einen Termin nur dazu, wenn sie in den Notizen stehen. Markiere fehlende Angaben. Stelle zuerst Rückfragen. Erstelle einen Entwurf und verschicke nichts.
Lass das Team einen ersten Entwurf prüfen und die Regeln verbessern. Dann gebt ihr dem gleichen Auftrag neue Testnotizen. So wird sichtbar, ob die Arbeitsanleitung wiederverwendbar ist.
So richtest du den Montags-Agenten konkret ein
Für diese Übung nutzt ihr Claude Cowork mit einem bezahlten Claude-Plan und einem freigegebenen Testordner. Legt darin Eingang und Berichte an. In Eingang liegen anonymisierte Wochen-Notizen.
- Öffne Claude Desktop, starte eine Cowork-Aufgabe und gib nur diesen Testordner frei.
- Füge den Auftrag unten ein. Lass den Bericht zunächst einmal sofort erzeugen und prüfe die Datei.
- Öffne links „Scheduled“, dann „New task“ und „Create with Claude“. In der neuen vereinheitlichten Oberfläche kannst du den Zeitplan auch direkt im Gespräch anfordern.
- Lege Montag, 9:00 Uhr, Zeitzone Europe/Berlin fest. Prüfe den vorgeschlagenen Auftrag und bestätige „Schedule“.
- Öffne die geplante Aufgabe und starte einen Lauf auf Abruf. Kontrolliere danach die neue Datei im Ergebnisordner und den nächsten geplanten Termin.
Erstelle jeden Montag um 9:00 Uhr in der Zeitzone Europe/Berlin einen Wochenbericht. Lies dafür die Notizen aus dem Unterordner Eingang meines freigegebenen Testordners. Schreibe einen Entwurf mit Ergebnissen, offenen Punkten und nächsten Schritten. Erfinde keine fehlenden Angaben. Lege ihn als Berichte/Wochenbericht-JJJJ-MM-TT.md ab. Überschreibe keine vorhandenen Berichte. Melde konkret, wenn Daten fehlen. Versende keine Nachrichten. Führe die Aufgabe zuerst einmal sofort als Test aus. Zeige mir danach den wöchentlichen Zeitplan zur Bestätigung.
Bei lokalen Ordnern ist der Lauf auf die lokale Umgebung angewiesen: Der Rechner und die Claude-Desktop-App müssen zum Zugriff verfügbar sein. Prüfe das im Testlauf. Für einen rein entfernten Ablauf brauchst du stattdessen freigegebene Cloud-Quellen. Offizielle Anleitung für geplante Cowork-Aufgaben.
KI-Kompetenz dokumentieren
Artikel 4 des EU AI Act betrifft Maßnahmen zur Förderung von KI-Kompetenz. Ein einzelner Workshop ist kein pauschaler Nachweis, dass ein Unternehmen sämtliche Pflichten erfüllt. Inhalt und Tiefe müssen zum Team, zu den eingesetzten Systemen und ihrem Einsatz passen. Die EU-Kommission nennt interne Aufzeichnungen als Möglichkeit, Maßnahmen festzuhalten; ein spezielles Zertifikat ist dafür nicht vorgeschrieben.
Offizielle Fragen und Antworten der EU-Kommission
Dokumentation unserer KI-Kompetenz-Maßnahme Team und Datum: [...] Verwendete Werkzeuge: [...] Aufgaben und besprochene Grenzen: [...] Durchgeführte Übungen und Ergebnisse: [...] Offene Fragen und weitere Maßnahmen: [...] Verantwortliche Person und nächster Termin: [...]
Häufige Fragen
Kann ich dafür mehrere tausend Euro verlangen?
Ein Preis hängt von Vorbereitung, Teamgröße, Anpassung und Begleitung ab. Die Vorlage ist keine Preis- oder Umsatzgarantie. Beschreibe dem Auftraggeber den Umfang und das konkrete Ergebnis, bevor du ein Angebot machst.
Gibt es fertige Vorlagen für mein Business?
In meiner kostenlosen Community kannst du jederzeit in einen bezahlten Plan (Premium oder VIP) wechseln. Dort teile ich fertige Setups und Workflows, die Claude an dein Business anpassen kann.
PS: Falls du über „Kommentiere TRAINING“ hierher gekommen bist: Die DM kam von meinem selbstgebauten System. Wie du dir das baust, zeige ich dir in meiner kostenlosen Community: hier geht’s direkt zum Video. 😉